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<rss version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Eine unregelmäßige Kolumne
zur Lage der Nation
von Christoph Freitag</description><title>PARENTHESE</title><generator>Tumblr (3.0; @christoph-freitag)</generator><link>http://www.parenthese.de/</link><item><title>Wilder Westerwald</title><description>&lt;div style="text-align:center;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/28738848@N03/4247164663" title="View 'Wilder Westerwald' on Flickr.com" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" width="375" alt="Wilder Westerwald" src="http://farm5.static.flickr.com/4011/4247164663_ff0fed5a50.jpg" height="500"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Ich glaube kaum, dass der Winter hier jemals aufhört. Aber macht ja nichts, der Schlitten war dann wenigstens kein Fehlkauf.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/435188089</link><guid>http://www.parenthese.de/post/435188089</guid><pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:31:15 +0100</pubDate></item><item><title>Falls ich mal ein neues Logo für Victoria’s Secrets...</title><description>&lt;img src="http://30.media.tumblr.com/tumblr_kyyg67LvXj1qzp0xgo1_r1_250.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Falls ich mal ein neues Logo für Victoria’s Secrets designen müsste …&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/434330221</link><guid>http://www.parenthese.de/post/434330221</guid><pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:42:00 +0100</pubDate></item><item><title>"In der europäischen Landwirtschaft wird nicht spekuliert, hier wird produziert."</title><description>“In der europäischen Landwirtschaft wird nicht spekuliert, hier wird produziert.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Mariann Fischer Boel&lt;/em&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/400645167</link><guid>http://www.parenthese.de/post/400645167</guid><pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:41:01 +0100</pubDate></item><item><title>"Mittelstand ist keine Frage der Größe, sondern der Gesinnung."</title><description>“Mittelstand ist keine Frage der Größe, sondern der Gesinnung.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Raufus&lt;/em&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/400636977</link><guid>http://www.parenthese.de/post/400636977</guid><pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:34:42 +0100</pubDate></item><item><title>Im Handel liegt der Segen. Im Fruchthandel besonders.
Szenen der...</title><description>&lt;img src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_kxzsczwIqe1qzp0xgo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Im Handel liegt der Segen. Im Fruchthandel besonders.&lt;br/&gt;
Szenen der Fruit Logistica, Berlin, 2010.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/394805940</link><guid>http://www.parenthese.de/post/394805940</guid><pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:29:00 +0100</pubDate></item><item><title>Energiesparen und der politische Klimakollaps</title><description>&lt;p&gt;Ein Eintrag in &lt;a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/09/22/abkuhlung-statt-erwarmung-in-der-klimafrage-benotigen-wir-einen-seriosen-wissenschaftlichen-diskurs-und-keine-prophetien/#comment-757" target="_blank"&gt;Gunnar Sohns Blog&lt;/a&gt; hat mich dazu angestachelt, einen Kommentar zur aktuellen Klimadebatte zu verfassen. Hier ist er im Wortlaut nochmals wiedergegeben:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Haben Sie den ersten Bericht des Club of Rome gelesen? Oder das wissenschaftliche Buch, in dem die Eheleute Meadows das Weltmodell darstellen? Hier sagen sie im Vorwort ganz deutlich, dass es keine werturteilsfreie Wissenschaft geben kann (cf. Max Weber), und sie stellen ganz klar ihre eigene Weltanschauung dar.&lt;/p&gt;
  
  &lt;p&gt;Insofern ist das, was der Club of Rome produziert hat, ausgesprochen redlich. Ich denke nicht, dass man das generell von den Verfechtern der “Klimakatastrophe” sagen kann.&lt;/p&gt;
  
  &lt;p&gt;Wie immer muss man sich fragen: Cui bono? Ein wärmeres Weltklima an sich (bei gleich bleibenden Ölpreisen) wäre in Europa, wenn nicht sogar willkommen, dann wenigstens deutlich weniger unerträglich als in den meisten anderen Weltregionen. Warum blasen sich dann gerade unsere Politiker so auf, wenn es um den Klimaschutz geht?&lt;/p&gt;
  
  &lt;p&gt;Es wäre politisch nicht opportun zuzugeben, dass man die Chimäre des Klimakollaps lediglich heraufbeschwört, um die Menschen zum Energiesparen zu bewegen, bevor die Marktkräfte dies am (absehbaren) Ende der fossilen Brennstoffe von ganz allein — und trotz der Absehbarkeit vermutlich ziemlich abrupt — tun werden.&lt;/p&gt;
  
  &lt;p&gt;Die Ölkrise, die man dadurch vermeidet, dass man nun langsam zu den alternativen Energien überschwenkt, wäre für keine Regierung zu überleben. Und da man sträflicherweise so lange gezögert hat, kauft man sich die notwendige Entwicklungszeit für die alternativen Energien nun über eine Drosselung des Energieverbrauchs insgesamt.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/194093314</link><guid>http://www.parenthese.de/post/194093314</guid><pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:37:00 +0200</pubDate><category>Essays</category></item><item><title>Zensursula</title><description>&lt;p&gt;Unter diesem Stichwort findet auf &lt;a href="http://twitter.com" target="_blank"&gt;Twitter&lt;/a&gt; und anderswo in der Blogosphäre zur Zeit eine Kampagne gegen die Sperrung von Kinderpornographie-Seiten im Internet statt. Aufgebrachte “Auskenner” werfen der Familienministerin Plazebo- bzw. Symbolpolitik vor. Aber trifft die Kritik der Internet-Experten den politischen Kern der Sache? Eine kleine Erörterung der Hauptargumente:&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;These 1: Die Internetsperren schützen keine zufälligen Surfer.&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Ich bin viel im Internet unterwegs. Sehr viel. Aber eine Seite für Kinderpornographie habe ich noch nie auch nur im entferntesten gesehen, nicht mal einen Link dahin, nicht mal eine Andeutung, wo man einen solchen Link finden könnte. Ich surfe seit 1992 im World Wide Web, aber wenn ich es nicht aus den Nachrichten wüsste, dann wüsste ich gar nicht, dass es derartige (abartige) Seiten gibt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit anderen Worten: Ich halte es für ausgesprochen unwahrscheinlich, ja geradezu ausgeschlossen, dass jemand zufällig beim Internetsurfen auf eine der gesperrten Seiten stößt. Somit richtet sich die angezeigte Sperre auch in Wirklichkeit nicht gegen unbedarfte Internetnutzer, sondern de facto ziemlich zielgerichtet gegen diejenigen, die die gesperrten Seiten bewusst aufsuchen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Sperre ist somit eine gezielte letzte Warnung vor dem Überschreiten einer strafrechtlichen — und moralischen — Grenze.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ergebnis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es stimmt, die Internetsperren schützen keine zufälligen Surfer. Sie schützen die potienziellen Täter.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;These 2: Die Internetsperren sind gar keine Internetsperren.&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Mit minimalen Kenntnissen über die interne Funktionsweise des Internets, so wird argumentiert, könne man die Internetsperren umgehen. Das ist richtig, und dieses Wissen wird sich in der Szene vermutlich nun stärker verbreiten.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ergebnis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es stimmt also auch, die Internetsperren sind gar keine Internetsperren.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Andererseits wissen die meisten unbedarften Nutzer dieses nicht. In ihren Augen sind die Internetsperren vermutlich eben doch wirksame Abschreckungsmaßnahmen. So wie die optische Präsenz von Polizeibeamten im Straßenbild die gefühlte Sicherheit erhöht, so erhöhen diese Maßnahmen die gefühlte Sicherheit im Internet. Polizeipsychologisch sind die Sperren somit eine kostengünstige und effektive Politik. Sie erhöhen damit insgesamt die Akzeptanz des Internets als Medium. Die “Gefahren des Internets” werden meines Erachtens oft  übertrieben, hiermit wird dem entgegengewirkt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich will damit sagen: Dem Scheinproblem, dass von Kinderpornographieseiten eine Gefahr für den durchschnittlichen Surfer ausgeht, wird mit der Scheinlösung der Internetsperre in angemessener Weise begegnet.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;These 3: Die Internetsperren sind der Einstieg in die Netz-Zensur.&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die Kritiker der Internetsperren gegen Kinderpornographie sehen in dem politischen Instrument und in der technischen Umsetzung den Einstieg in die — oft als willkürlich und allgemein beschriebene —  Internetzensur.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dies ist in Teilen zunächst einmal ein Widerspruch zu den oben genannten Argumenten der Gegner der Internetsperren. Wie kann eine Internetsperre effektiv als Zensur aufgefasst werden, wenn sie doch so leicht zu umgehen ist? Im Grunde bleiben doch die Inhalte unverändert im Netz stehen, es findet gar keine Zensur, also Veränderung oder Löschung, statt. Nur der Zugang wird erschwert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Internetsperren sind also in Wirklichkeit nicht einmal ansatzweise eine Zensur. Im übrigen wäre noch zu fragen, ob die Durchsetzung eines Handlungsverbotes -– hier der Nutzung pornographischer Inhalte — überhaupt als Eingriff in das Recht der freien Meinungsäußerung — denn dieses meint das Wort Zensur — zu verstehen ist. Außerdem: Erstes richtet sich an den Rezipienten, zweites an den Distributor. Und selbst wenn man Internetsperren großzügig mit Zensur im allgemeinen Sinne gleichsetzen wollte, so müssen doch die Persönlichkeitsrechte der Opfer und der Täter gegeneinander abgewogen werden. Ich möchte wetten, dass es niemanden gibt, der daraus ableiten würde, die Sperren seien “unrecht”.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schließlich aber, und das scheint mir am wichtigsten, ist die Sperrung der in Rede stehenden Seiten gerade nicht der erklärte Einstieg in eine Internetzensur, sondern eine ganz zielgerichtete Maßnahme in einem konkreten Problemfall. Niemand denkt ernsthaft daran, die Inhalte im Internet regeln zu wollen. Niemand wird ernsthaft erwarten, dies zu können. Soviel verstehen auch Laien und Politiker vom Internet. Wie gesagt, ich denke, es handelt sich um eine bewußte symbolische Politik.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ergebnis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine Zensur findet nicht statt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit wären wir beim Kernproblem: Der tatsächlich wirksamen Politik:&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;These 4: Kinderpornographie-Seiten sollten nicht lediglich gesperrt, sondern abgeschaltet werden.&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die Kritiker der Internetsperren fordern von der Politik nicht lediglich symbolische Lösungen, sondern echte Taten. Sie erwecken zumindest unterschwellig den Eindruck, die Politik sei nicht aktiv genug daran interessiert, die Verbreiter und Nutzer von Kinderpornographie tatsächlich strafrechtlich zu verfolgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Woher wissen die Kritiker das eigentlich? Ich möchte wetten, dass die Polizeiarbeit gegen — ungern sage ich es so salopp — “Kinderschänder” nicht davon profitieren würde, wenn ihre Maßnahmen und Erfolge “an die große Glocke gehängt würden”. In der Regel äußern sich die Strafverfolger ohnehin nicht zu laufenden Verfahren. Somit ist es meiner Meinung nach notwendig, dem Staat hier das Vertrauen entgegenzubringen, dass diese Form der Internetkriminalität entschieden und effektiv bekämpft wird — auch wenn wir nicht viel oder gar nichts davon mitbekommen. Ich denke sogar, gerade weil diese Polizeiarbeit geräuschlos ist und sein muss, ist es umso wichtiger, das offene Handeln in Form der symbolischen Internetsperren zu betonen. Im Endeffekt handelt der Staat hierbei zwar ein wenig nach der Maxime “die Welt will betrogen sein”, aber wem schadet es?&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Ergebnis&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sperre und Strafverfolgung sollten Hand in Hand gehen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/106293719</link><guid>http://www.parenthese.de/post/106293719</guid><pubDate>Mon, 11 May 2009 17:32:00 +0200</pubDate><category>Essays</category></item><item><title>Das App Store: Eine Ökonomische Betrachtung</title><description>&lt;p&gt;Seit dem 11. Juli gibt es einen neuen Markt, den Markt für iPhone-Applikationen, d. h. Programme, sprich: Apps. Deren Zahl hat inzwischen die 1000 überschriften. Zeit für eine kleine Analyse.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;1. Wettbewerbsituation&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die schiere Zahl der Apps ist riesig, in kürzester Zeit hat sie fast die Größe der Apps für ältere Smartfone-Plattformen erreicht, wie zum Beispiel palm. Für viele Anwendungen gibt es weit mehr als eine Alternative, so gibt es etwa ein Dutzend Aufgabenverwaltungen, zig Sudokus, mindestens drei Wikipedia-Betrachter und so fort.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Preisgestaltung reflektiert dies. Das Preisniveau ist insgesamt niedrig. Viele Apps werden zu 99 US-cent (79 Euro-cent) verkauft, für die gängigsten Anwendungen wie Taschenlampe, To-Do-Liste oder Sprachnotiz gibt es Gratisalternativen. Die Preise sind durchaus nicht starr: Es ist nicht unnüblich, dass Apps mit dem Erscheinen von Konkurrenzprodukten billiger werden. Man sieht häufig auch niedrige, später steigende Einführungspreise. Zum Teil wird den Entwicklern auch klar, dass sie ein eizigartiges Produkt am Markt haben, und sie erhöhen den Preis.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;2. Markttransparenz&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Der einzige Ort, wo man Apps kaufen kann, ist der App Store. Hier werden alle Apps, in einen Dutzend Rubriken gegliedert, aufgelistet. Konnte eine App in der ersten Woche noch in mehreren Rubriken erscheinen, so muß sich der Entwickler nun für eine entscheiden. Eine Suche nach Namen der Apps oder Stichwörtern im Beschreibungstext liefert brauchbare Ergebnisse.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Beschreibungstexte variieren naturgemäß ebenso wie die Anzahl der Screenshots, und es ist sehr unbefriedigend, keine Demoversionen abrufen zu können. Oft ist fällt daher die Entscheidung gegen eine App, die man zum Ausprobieren kaufen müsste.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/61081268</link><guid>http://www.parenthese.de/post/61081268</guid><pubDate>Tue, 14 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate><category>iPhone</category></item><item><title>Symbolische Politik</title><description>&lt;p&gt;Früher gab es einen Streit um Realpolitik vs. Fundamentalismus. Realpolitiker wollten das machbare machen, Fundamentalisten das nicht machbare. Aber beide wollten handeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wer heute regiert, gibt sich den Anschein des Handelns, ohne tatsächlich etwas zu tun, oder ohne wirklich etwas zu bewegen, selbst wenn etwas getan wird. Der Beispiele gibt es viele. Hier nur eine kleine aktuelle Auswahl.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Das Konjunkturprogramm&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;UPDATE 23.01.2009:&lt;br/&gt;
Wie die Rhein-Zeitung heute mitteilt, wollen 1,2 Millionen Deutsche die Abwrackprämie in Anspruch nehmen. Die von der Regierung zur Verfügung gestellten 1,5 Mrd. Euro reichen aber nur für 600.000 Autos. Nun will jeder der erste sein. Für die Umwelt bringt es dennoch nichts.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;2.500 Euro will die Regierung demjenigen zahlen, der sein (mindestens neun Jahre altes) Auto verschrotten läßt und ein neues kauft. Dies soll Konjunktur und Umwelt helfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wieviele Käufer werden das Angebot in Anspruch nehmen? Ein durchschnittlicher Mittelklassewagen im Alter von neun Jahren hat heute einen Restwert, der über 2.500 Euro liegt. Damit werden vor allem kleine Autos verschrottet, und die auszuzahlende Gesamtsumme wird sich sehr in Grenzen halten. Also: Symbolpolitik im Sinne von Nichtstun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ferner werden die wenigen, die die Prämie erhalten, nicht notwendigerweise deutsche Autos kaufen und damit die Binnenkonjunktur stützen; und sie werden auch nicht notwendigerweise umweltgerechte, sparsame Autos kaufen und damit die Umwelt entlasten. Also: Symbolpolitik im Sinne von nutzlosem Tun.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Das Parteiprogramm der Hessen-SPD&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nach dem gestrigen Wahl-Debakel in Hessen tritt die dortige SPD-Parteivorsitzende Ypsilanti zurück. Ihr Nachfolger, TSG (wie immer er auch ausgeschrieben heißen mag), sagte gestern in den Tagesthemen: Damit sei keine Änderung des Parteiprogramms verbunden. Die Abwahl gelte nicht den Inhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also: Die Frontfrau als Symbol für … sich selbst … nichts. Der Rücktritt als ein Symbol für einen Politikwechsel und anstatt eines Politikwechsels. Rücktritt als Symbolpolitik im Sinne von nutzlosem Tun.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Lebensmittelkennzeichnung&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Nach dem Willen des EU-Parlaments soll zukünftig eine Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln Aufschluss darüber geben, ob ein Lebensmittel unbedenklich häufig (grün), eher mit Bedacht (gelb) oder möglichst selten (rot) konsumiert werden sollte. Studien bei europäischen Verbrauchern haben gezeigt, dass sich nur rund 20 % für Nährwertangaben auf den Packungen interessieren und davon höchstens die Hälfte die Empfehlungen auch bei Ihren Konsumentscheidungen mitberücksichtigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit anderen Worten soll eine Kennzeichnung eingeführt werden, die für die Unternehmen mit hohen Zusatzkosten verbunden, in ihrem Inhalt widersprüchlich und teilweise willkürlich und ür den größten Teil der Verbraucher wirkungslos ist. Also: Symbolpolitik im Sinne von nutzlosem Tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Vermutlich werde ich sie gelegentlich auch noch um weitere haarsträubende Beispiele ergänzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bemerkenswert ist jedenfalls, dass die Verbraucher insgesamt nicht so dumm sind, nicht zu merken, wie sie an der Nase herumgeführt werden. Sie wenden sich daher, ja, man kann fast sagen in Scharen, den Parteien zu, denen sie zutrauen, dass sie auch umsetzen, was sie fordern. Und das sind heute vor allem die FDP und die Linke. Leider ist auch diese Hinwendung gefahrlos, was eine Umsetzung anbetrifft; dazu haben diese Parteien zu wenig Einfluss. So wird es wohl bei symbolischer Politik in Deutschland bleiben. Derweil regieren uns die Bürokraten in Brüssel. Aber das ist eine andere Geschichte.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/71526697</link><guid>http://www.parenthese.de/post/71526697</guid><pubDate>Mon, 19 Jan 2009 13:28:00 +0100</pubDate><category>Essays</category></item><item><title>90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland</title><description>&lt;img src="http://27.media.tumblr.com/MChYMArYug793nhySjEa3EhUo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/59287022</link><guid>http://www.parenthese.de/post/59287022</guid><pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:24:27 +0100</pubDate></item><item><title>PARENTHESE wird heilig:
Neues Redesign folgt den Farben des...</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_ks4gdtvtvv1qzp0xgo1_500.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;PARENTHESE wird heilig:&lt;br/&gt;
Neues Redesign folgt den Farben des Kirchenjahres.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/223776831</link><guid>http://www.parenthese.de/post/223776831</guid><pubDate>Sun, 26 Oct 2008 13:37:00 +0100</pubDate><category>intern</category></item><item><title>AM WOCHENENDE BEI IKEA</title><description>&lt;p&gt;Wäre ich Marxist, würde ich glauben, dass der Unternehmer seinen Profit aus der Ausbeutung der Arbeitskraft seiner Angestellten bezieht. Nun bin ich nicht Marxist. Aber ich glaube trotzdem, daß es Unternehmer gibt, die ihren Profit aus der Ausbeutung von Arbeitskraft beziehen – allerdings der ihrer Kunden. Ich war am Wochenende bei IKEA.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dort haben wir für ein paar lumpige hundert Euro ein Regalsystem mit Kisten gekauft, in die wir dann am Wochendende das Playmobil unserer Kinder einsortiert haben, damit endlich Ordnung herrscht. Der Clou ist nur, daß der Preis der Regale den Wert der einsortierten Spielsachen vermutlich weit übersteigt. Und, daß ich eben fast zwei Stunden lang geschraubt habe und mich angesichts der Regalkosten ein Stück weit um meine Arbeitskraft betrogen fühle. Sicher, es war ein familiär äußerst positiv bewerteter Akt. Zum Teil hat mein Sohn auch mitgeholfen, das ist alles sehr förderlich für die Vater-Sohn-Beziehung. Viele Karma-Pluspunkte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Trotzdem hätte ich noch einige Verbesserungsvorschläge für IKEA:&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Kasse&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Wußten Sie eigentlich, daß IKEA zwei Kassen hat? Nein, nein, ich weiß, unten sind etwa 20 (auch wenn es so langsam geht, als wären nur zwei offen). Das meine ich nicht. Es gibt „oben“, in der Nähe des Restaurants noch eine Kasse für Waren aus dem Lager. Die kann man dort bezahlen und dann seinen Weg durch die „Markthalle“ fortsetzen – wenn man „unten“ herauskommt (und ggf. die Gläser, Kerzen und Blumen an der zweiten Kasse bezahlt hat), stehen die die Lager-Artikel schon abholbereit. Das ist jedenfalls die Theorie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leider jedoch gibt es „oben“ buchstäblich nur eine Kasse, und wenn die Kassiererin Pause hat, ist diese 20 min. lang nicht besetzt.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Die Warenausgabe&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;An der Kasse bekommt man eine Nummer für die Warenausgabe aus dem Lager. Während man den Kleinkram schon mal zum Auto bringt, werden die großen Teile zusammengestellt. Kommt man zurück, findet man seine Nummer auf einer Anzeigentafel. Oder auch nicht. Diese zeigt alle fertig kommissionierten Aufträge an, aber in der Reihenfolge ihrer Fertigstellung – und nicht etwa in numerisch sortierter Folge. Dort steht also etwa:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;112&lt;br/&gt;
498&lt;br/&gt;
304&lt;br/&gt;
433&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe schon mehrmals gefragt, warum diese Zahlen nicht so da stehen können:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;112&lt;br/&gt;
304&lt;br/&gt;
433&lt;br/&gt;
498&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dazu haben die freundlichen IKEA-Mitarbeiter an der Warenausgabe leider keine Antwort.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ach ja, übrigens: Wenn die Wartezeit an der Lager-Ausgabe 8 min. übersteigt, verspricht IKEA einen Getränkegutschein zum Trost. Obwohl wir doppelt so lange warteten, bekamen wir keinen angeboten. Der Kunde vor mir bekam dafür 2 („… hier noch einen für Ihren Kleinen!“). Also sowas, ich hatte zwei „Kleine“ dabei. Vielleicht hätte ich darum bitten müssen. Aber dazu war ich mir dann doch zu schade.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/43819941</link><guid>http://www.parenthese.de/post/43819941</guid><pubDate>Mon, 28 Jul 2008 17:15:00 +0200</pubDate></item><item><title>ÖKONOM ODER VERRÜCKTER?</title><description>&lt;h1&gt;Es stand in der Zeitung&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die Rhein-Zeitung hat zu Neujahr einen Essay mit dem Tenor „Die Moderne in der eigenen Falle“ von Andreas Pecht veröffentlicht. Dazu schrieb der Leser Theo Tekaat heute folgendes:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Vielen Dank für das nachlesenswerte Essay. Ein amerikanischer Wissenschaftler hat den Kern Ihrer Wirtschaftskritik in einem kurzen Satz zusammengefasst: Wer heute noch an stetiges Wachstum glaubt, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;h1&gt;Alarmruf&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Alarm! Unverschämtheit! Wie ist das möglich? Dies kann nicht unwidersprochen bleiben. Überhaupt scheint sich in der Leserpost der Rhein-Zeitung in letzter Zeit eine undifferenzierte Marktwirtschaftskritik breit zu machen. Daher mein heutiger Leserbrief zu Erwiderung:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/p&gt;
  
  &lt;p&gt;ein Leser hat Ihre Kritik am „grenzenlosen Wachstum“ gelobt und einen „Wissenschaftler“ zitiert, der Ökonomen mit Verrückten verglich. Tatsache ist:&lt;/p&gt;
  
  &lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die Voraussagen des Modells der Grenzen des Wachstums des Club of Rome von 1972 haben sich nicht erfüllt. Ob die Ende der 90’er Jahre vorgelegte Version 2 des Modells stimmiger ist, wird sich erst wieder im Zeitablauf zeigen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;p&gt;In der Ökonomie geht es darum, zu erforschen und zu erklären, unter welchen Bedingungen Produktion und Tausch von Gütern und Dienstleistungen zum Vorteil der Beteiligten sind. Ökonomen sind mithin ebenfalls Wissenschaftler.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;p&gt;In der Regel funktioniert eine Wirtschaft dann am besten, wenn sie frei von willkürlichen Staatseingriffen und Machtkonzentration unter den Marktteilnehmern ist. Unter dieser Bedingung ergibt sich Wirtschaftswachstum als Nebeneffekt ganz von selbst. Oft setzt gerade falsche Wirtschaftspolitik diesem Wachstum eine frühe Grenze.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;&lt;p&gt;Wachstum wird von den meisten Ökonomen daher keineswegs als eigenständiges politisches Ziel akzeptiert.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
  &lt;/ol&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/43782527</link><guid>http://www.parenthese.de/post/43782527</guid><pubDate>Tue, 20 May 2008 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>SPORTLICH SIND DEUTSCHLAND UND FRANKREICH BEIDE VIZEWELTMEISTER</title><description>&lt;p&gt;Ein bißchen Kombinatorik gefällig?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn man davon ausgeht, daß im Halbfinale alle vier Mannschaften a priori ungefähr gleich gut sind, dann sind zweiter und dritter Platz in einer bestimmten Fallkonstellation gleichwertig. Denn der Zweit- wie der Drittplatzierte haben jeweils ein Spiel (unter den letzten vieren) gewonnen und eins verloren. Der Vierte hat beide verloren und nur der Weltmeister beide gewonnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man kann das Argument mit Hilfe von Rangfolgen noch präziser fassen (wobei „&gt;“ für „besser als“ steht). Demnach:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;I &gt; D und F &gt; P (Halbfinale)&lt;br/&gt;
I &gt; F und D &gt; P (Finale und Spiel um den dritten Platz)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Daraus folgt:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;I &gt; D &gt; P und&lt;br/&gt;
I &gt; F &gt; P&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fazit: Deutschland und Frankreich waren im Endeffekt gleich gut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Exkurs:&lt;br/&gt;
Eindeutig wäre die Rangfolge nur gewesen, wenn Deutschland das Spiel um den dritten Platz verloren hätte. Dann hätte gegolten:&lt;br/&gt;
I &gt; F &gt; P &gt; D.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/43778804</link><guid>http://www.parenthese.de/post/43778804</guid><pubDate>Mon, 10 Jul 2006 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>PRAKTIKA-PETITION: ARBEITSANSPRUCH FÜR AKADEMIKER?</title><description>&lt;p&gt;Im Internet läuft derzeit folgende Petition an den deutschen Bundestag:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern und in dem Berufsbild abgeleistet werden, für das der Hochschulabsolvent ausgebildet wurde, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden. Begründung: Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://praegnanz.de" target="_blank"&gt;Gerrit van Aaken&lt;/a&gt; hat darauf hingewiesen, dass „sich haute haufenweise frischgebackene Diplomingenieure, Diplomdesigner und andere Hochschulabsolventen als beinahe unbezahlte Praktikanten verdingen müssen, nur um keine Lücke im Lebenslauf zu haben.“ Dagegen müsse man etwas tun. Doch muss man das wirklich?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Petition weist doch erhebliche Lücken auf:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wer mehrere Praktika hintereinander, je kürzer als drei Monate, ableistet, kommt nicht zu einem regulären Arbeitsverhältnis. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wieviele Praktika werden zeitlich unbestimmt vereinbart? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Praktikum „überraschend“ über drei Monate dauert? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Was ist ein reguläres Arbeitsverhältnis? Viele Akademiker fallen nicht unter Tarifverträge.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Vor diesem Hintergrund fallen mir spontan folgende Probleme bei einer möglichen Umsetzung der Petition ein:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ist ein Praktikum tatsächlich gleichwertig zu einem „regulären Arbeitsverhältnis“? Dient es nicht beiden Seiten auch sehr zum Kennenlernen? Ist es nicht gerade die Flexibilität, die Praktika für beide Seiten attraktiv machen? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Käme eine solche Regelung, wäre es nicht ein leichtes, sie durch befristete Arbeitsverträge, Leiharbeit oder dergleichen zu umgehen? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Müßte man in diesem Fall nicht auch einen Mindestlohn festlegen? Oder wäre das nicht vielleicht der direktere Weg, die „Ausbeutung von Praktikanten“ zu verhindern? &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Man könnte idealerweise dann auch gleich einen Arbeitsanspruch für junge Akademiker festlegen. Damit der Mindestlohn bei den Praktika nicht dazu führt, dass mangels angebotener Praktika die Absolventen doch wieder (hungrig) auf der Straße stehen. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das wäre dann allerdings die Krönung der Eliteförderung mit der Gießkanne: Freie Studienplatzwahl bei längst nicht kostendeckenden Studiengebühren, Einstellungsanspruch und Mindestlohn. Finanziert aus Steuern, die von der Masse der nicht-akademischen Werktätigen aufgebracht wurden, die im Durchschnitt fast 10 Jahre eher angefangen haben zu arbeiten und für die die genannten Segnungen nicht existieren. Na bravo, sehr sozial!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mir ist bewußt, dass ich die Intention der Petition sehr weit interpretiere und ziemlich überzeichne, aber „wehret den Anfängen“.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/44379211</link><guid>http://www.parenthese.de/post/44379211</guid><pubDate>Tue, 16 May 2006 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>KINDERSCHWUND, PRODUKTIVITÄT UND ABGABENQUOTE</title><description>&lt;p&gt;Es scheint, niemand polarisiert die Leserschaft der Rheinzeitung (&lt;a href="http://www.rhein-zeitung.de" target="_blank"&gt;http://www.rhein-zeitung.de&lt;/a&gt;) so sehr wie der Kulturjournalist und Gastautor Andreas Pecht. Nachdem die RZ heute nur Leserbriefe zu seinem kürzlich erschienenen Fünfteiler zum demographischen Wandel gedruckt hat, möchte ich auch noch ein paar Sätze beitragen.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Herr Pecht glaubt, der demographische Wandel sei bei entsprechender Produktivitätserhöhung kein Problem. Es ist richtig, dass das gleiche Volkseinkommen von einer kleineren Anzahl Erwerbstätiger mit höherer Produktivität erwirtschaftet werden kann. Wird dieses jedoch zugusten einer gleich groß bleibenden nicht erwerbstätigen Bevölkerungsschicht umverteilt, so erfordert dies zwingend höhere Steuer- und Abgabenquoten – selbst wenn die Nettoeinkommen absolut gleich hoch bleiben. Für den Arbeitsanreiz ist aber, entgegen der sozialromantischen Anschauung mancher Kulturjournalisten, nicht nur die Höhe des Nettoeinkommens, sondern vor allem auch der Anteil entscheidend, der nach den staatlichen Abzügen bleibt. Spätestens bei Steuer- und Abgabenquoten von 50% drängt sich die Frage auf „lohnt sich das?“ – und diese Quoten erreichen heute schon Durchschnittsverdiener. Attraktiver erscheinen da mitunter Erwerbslosigkeit und Schwarzarbeit. Woher soll dann aber die benötigte Produktivitätssteigerung kommen?&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/44379403</link><guid>http://www.parenthese.de/post/44379403</guid><pubDate>Mon, 24 Apr 2006 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Podcasts werden erwachsen</title><description>&lt;p&gt;Bis vor kurzem waren hier rechts in der schmalen Spalte einige Links auf deutsche und englische Podcasts gesetzt. Es handelte sich um Beispiele für ein zukunftsweisendes Format, Podcasts der ersten Stunde, Wegbereiter für eine Medienrevolution. Nun, ich habe das Zuhören bei Annik Rubens (&lt;a href="http://www.schlaflosinmuenchen.com" target="_blank"&gt;http://www.schlaflosinmuenchen.com&lt;/a&gt;), Alex Wunschel (&lt;a href="http://www.pimpmybrain.de" target="_blank"&gt;http://www.pimpmybrain.de&lt;/a&gt;), Scott Fletcher (&lt;a href="http://www.podcheck.com" target="_blank"&gt;http://www.podcheck.com&lt;/a&gt;) und ein paar anderen eingestellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den genannten Podcastern gebührt zweifelsfrei das Verdienst, das Medium, wenn nicht erfunden, so doch entscheidend geprägt und vor allem sehr bekannt gemacht zu haben. In letzter Zeit drehen sie sich inhaltlich aber fast nur noch um sich selbst, wie eine Fernsehserie, die schon zu lange läuft. Es scheint, die Ideen seinen ausgegangen. Und zweisfelsfrei ist es nicht mehr so spannend, über technische Neuigkeiten des Podcastings zu berichten. Hier gibt es kaum noch bahnbrechendes, wie im September 2005 die iTunes-Version 4.9. Stattdessen sind die „Neuigkeiten“ heute die x-te Variation eines Podcatchers oder das letzte Update von Garageband.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Radio als Podcast&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Das Medium – und die Inhalte – des Podcasting sind mittlerweile im Mainstream angekommen. Ich habe heute 30 Podcasts von Deutschlandradio und Deutschlandfunk (&lt;a href="http://www.dradio.de/aktuell/398578/" target="_blank"&gt;http://www.dradio.de/aktuell/398578/&lt;/a&gt;) und ein gutes Dutzend Podcasts des WDR (&lt;a href="http://www.wdr.de/radio/radiohome/aktionen7/wdr_5-podcasting.phtml" target="_blank"&gt;http://www.wdr.de/radio/radiohome/aktionen7/wdr_5-podcasting.phtml&lt;/a&gt;) gefunden. Hier gibt es erstklassigen Content, professionell gemacht und aktuell als Feeds. Das sticht – in meinen Augen – die meisten privaten Talkshows aus, jedenfalls die, die sich nur um sich selbst drehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Podcasting ist, wenn es weiter in dieser Richtung vorangeht, das, was ich mir von Anfang an erhofft habe: Eine weitere Möglichkeit, die sehr guten öffentlich-rechtlichen Radioprogramme zu hören, zeitversetzt. Ich habe nie wirklich geglaubt, dass der Hauptzweck des Podcastings sich in „Hör-Blogs“ erschöpft, oft auf Schülerzeitungsniveau. Dafür ist die Zeit, die man typischerweise fürs Hören hat, einfach zu kurz. Insofern war die ganze Debatte um Podcasting versus Radio von Anfang an fehlgeleitet. Hobby-Podcaster sind in der Regel einfach nicht professionell genug, um eine echte Konkurrenz zum Radio zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Podcasting als Infotainment&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Es gibt Ausnahmen. Die im Radio oft, nein, allzu oft, gespielte Musik muss jedem ästhetisch empfindsamen Menschen unendlich auf die Nerven gehen. Hier gibt es wunderbare Musiksendungen als Podcasts, die &lt;em&gt;gute, vielseitige Musik&lt;/em&gt; aus dem großen Fundus der GEMA-freien Musik vorstellen: Musik von Künstern, die zu Unrecht sonst unbekannt geblieben wären. Bezeichnenderweise heißt diese Musik podsafe. Ein Beispiel für einen solchen Podcast: Jürgen Schlunds Podcastcafé (&lt;a href="http://podcastcafe.podspot.de/rss" target="_blank"&gt;http://podcastcafe.podspot.de/rss&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein weiteres Beispiel für eine sehr gut, ja geradezu professionell, gemachte Sendung ist die wöchentliche Film-, Buch- und Gadget-Vorstellung Filme und so (&lt;a href="http://www.filmeundso.de" target="_blank"&gt;http://www.filmeundso.de&lt;/a&gt;) von Annik Rubens und Timo Hetzel. Was hebt diesen Podcast von anderen ab, beispielsweise von Schlaflos in München (&lt;a href="http://www.schlaflosinmuenchen.com" target="_blank"&gt;http://www.schlaflosinmuenchen.com&lt;/a&gt;), ebenfalls von Annik Rubens? Hier sprechen zwei Experten über ihr eigenes Fachgebiet und präsentieren dies (mit day-job Radiomacher Timo Hetzel) ebenfalls professionell. Zwei weitere Beispiele für wirklich hörenswerte, weil informative, und unterhaltsame Podcasts sind Dennis Hayes’ Secrets of Digital Imaging (&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/SecretsOfDigitalImaging" target="_blank"&gt;http://feeds.feedburner.com/SecretsOfDigitalImaging&lt;/a&gt;), eine Sendung über Digitalfotografie und digitale Bildbearbeitung, gemacht von einem Profifotografen, sowie The Word Nerds (&lt;a href="http://www.thewordnerds.org" target="_blank"&gt;http://www.thewordnerds.org&lt;/a&gt;), ein Programm über Sprache von drei amerikanischen Lehrern, die man selbst gern in der Schule gehabt hätte.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Kommerz im Podcasting?&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Die Frage, die alle (Hobby-)Podcaster seit einem Jahr umtreibt, ist: Kann man mit Podcasting Geld verdienen? Der erhoffte Weg ist meist Werbung und Sponsoring. Ich denke, die Antwort ist aus einer direkten Analogie zwischen Blogs und Internetseiten professioneller Printmedien einerseits sowie Hobbypodcasts und Time-Shift-Radioprogrammen andererseits zu ziehen: Die ersten werden kaum genug Hörer anziehen. Unter „Hobby-Blogs“ kenne ich nur eines, das eine „professionelle“ Werbestrategie vefolgt (John Grubers Daring Fireball (&lt;a href="http://daringfireball.net" target="_blank"&gt;http://daringfireball.net&lt;/a&gt;)). Die zweiten haben, wenn es sich um öffentlich rechtliche Sender handelt, kein Interesse oder keine rechtliche Möglichkeit. Wenn es sich um private Sender handelt, wird es möglicherweise die gleiche Werbeflut geben wie bei den zugrundeliegenden Radioprogrammen. Aber wer hört dann noch diese Podcasts? Und wenn es keine Hörer gibt, gibt es auch den Podcast nicht mehr. Die Antwort auf die Frage nach der Vermarktbarkeit von Podcasts ist damit in meinen Augen im großen und ganzen: Nein.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Audible und Co.&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Einziger Ausweg: Pay per Content. Schon heute finden sich mehr Hörbücher von Audible (&lt;a href="http://www.audible.de" target="_blank"&gt;http://www.audible.de&lt;/a&gt;) auf meinem iPod als Podcasts. Neben Büchern bietet Audible, und dies ist in diesem Zusammenhang viel interessanter, auch Audiomagazine an. Beispiele: brand eins, Die Zeit, Handelsblatt, Spekturm der Wissenschaft. Diese Formate bieten vorgelesenen, und zum Teil eigens produzierten, Content in regelmäßiger Folge an. Zwar gibt es die Downloads nicht über einen Feed, so daß man im technischen Sinne nicht von einem Podcast sprechen kann, aber im Grunde sind diese Audiomagazine nichts anderes als archetypische, professionelle Podcasts. Es wird der Zeitpunkt kommen, daß Podcast-Feeds nur gegen Bezahlung abrufbar sind, und dann ist auch diese technische (ohnehin rein definitorische) Hürde überwunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Welche professionellen Podcasts ich mir wünschen würde: The Economist (&lt;a href="http://www.economist.com" target="_blank"&gt;http://www.economist.com&lt;/a&gt;), National Geographic, Nature. Zumindest The Economist arbeitet schon daran. Wenn es soweit ist, gewinnen sie einen langjährigen Abonnenten der Print-Ausgabe, der keine Zeit zum lesen mehr hat, als Hörer zurück.&lt;/p&gt;

&lt;h1&gt;Demokratie als Revolution&lt;/h1&gt;

&lt;p&gt;Insofern sind Podcasts, die eine gewisse Mindestbreite in ihrer Zielgruppe anpeilen, alles andere als Teil einer Medienrevolution: Die Kommunikation „von einem zu vielen“ ist auch im Medium des Audio-Feeds möglich und sogar wahrscheinlich. Die Kommunikation „von vielen zu vielen“ basiert in erster Linie auf der Möglichkeit, gelesenes oder gehörtes zu kommentieren. Das Medium dazu ist praktischerweise – seit Jahren – der Leserbrief: Er ist durch die Kommentarfunktion von Blogs besonders leicht zugänglich und, da idealerweise unzensiert, besonders demokratisch. Die eigene Meinungsäußerung über einen eigenen Podcast ist zwar ebenso möglich, aber doch viel schwieriger. Und, wer hat die Zeit, all´ diese Stimmen zu hören?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fazit: Die Medienrevolution hat bereits mit den Blogs stattgefunden, (private) Podcasts sind lediglich eine Erweiterung derselben für alle, die lieber hören als lesen wollen (oder können).&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/44381024</link><guid>http://www.parenthese.de/post/44381024</guid><pubDate>Mon, 17 Apr 2006 00:00:00 +0200</pubDate><category>Blog</category></item><item><title>ATHEISMUS ALS LUXUSGUT</title><description>&lt;p&gt;Wer täglich um die eigene Existenz kämpft, ist gut dran, wenn er seine Angst und Last auf Gott abwälzen und seine Hoffnung auf Ihn setzen kann. Wer sich um das Überleben nicht zu kümmern braucht und auch sonst alles hat, kann sich die Freiheit leisten, nicht an Gott zu glauben.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/44379482</link><guid>http://www.parenthese.de/post/44379482</guid><pubDate>Fri, 07 Apr 2006 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>GLOBALISIERUNGSKRITIK IN DER RHEIN-ZEITUNG</title><description>&lt;p&gt;Die häufig geäußerte Globalisierungskritik in der Rhein-Zeitung, insbesondere in den Leserbriefen, kann ich nur teilweise nachvollziehen. Vorgestern wurde wieder die Wirtschaftskritik von Andreas Pecht (s. voriger Beitrag) gelobt. Wo hört man andere Stimmen? Hier!&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Die Globalisierung nutzt der Mehrheit über steigende Exportmöglichkeiten, billigere Importe und niedrigere Preise. Arbeitsplatzverluste in den weniger profitablen Branchen sind zwar für die Betroffenen besonders schmerzhaft und viel stärker sichtbar, sie sind aber dennoch meist auf den kleineren Teil der gesamten Wirtschaft beschränkt. Wir sollten daher lieber über Ausgleichszahlungen und Hilfen zur Umstrukturierung nachdenken als uns fortwährend über die Globalisierung zu beklagen. Internationalen Handel gibt es seit Jahrtausenden. Wir werden ihn nicht aufhalten. Wir sollten ihn nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/44379527</link><guid>http://www.parenthese.de/post/44379527</guid><pubDate>Tue, 17 Jan 2006 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>SCHEINHEILIGKEIT UND SCHRÖDERS GESCHÄFTE</title><description>&lt;p&gt;Die moralilsche Entrüstung ist groß. Politiker aller Parteien sehen in Altkanzler Schröders Schritt in den Aufsichtsrat des Ostsee-Pipeline-Konsortiums etwas fragwürdiges, frevelhaftes.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist einerseits gut so. Politisches Handeln sollte nicht im Hinblick auf die Zeit nach dem Mandat beeinflusst sein. Ob dem in diesem Fall so ist, ist indes unklar. Wäre es zynisch, wenn für Schröder bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung gelte?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Andererseits ist es meines Erachtens auch schön scheinheilig. Welcher Politiker kann der Versuchung widerstehen, Nutzen aus seiner bisherigen Tätigkeit auch nach Rückkehr in die „private Wirtschaft“ zu ziehen? Und wo ist die Grenze zwischen legitimer Ausnutzung von Bekanntschaften und Freundschaften einerseits und Vorteilsnahme andererseits? Sicherlich, einen Posten als „Privatmann“ zu besetzen, den man als „Staatsmann“ zuvor erst eingerichtet hat, liegt klar im roten Bereich. Die meisten altgedienten Politiker haben dies indes gar nicht nötig. Ihnen werden die attraktiven Managerposten schon freiwillig von der Wirtschaft angeboten. Ich denke beispielsweise an Lothar Späth, und der ist in der öffentlichen Meinung doch wohl jeder Kritik erhaben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Brauchen wir also Sperrfristen für die Übernahme von Managerposten nach Niederlegung des politischen Mandats? Was ist eigentlich mit der Annahme oder Beibehaltung von Managerposten während der Ausübung des politischen Amtes? Gab es da nicht im vergangenen Jahr mehrere handfeste Skandale? Und was haben wir daraus gelernt?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anstelle von noch mehr Regulierung, die doch ohnehin umgangen und unterlaufen werden wird, brauchen wir dringend mehr echte Transparenz. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt bleibt ein Politiker ein politisch einflussreicher Mensch. Auch vor dem Eintritt in ein Amt waren die meisten Politiker darauf eingestellt und vorbereitet und sind daher nicht als „unbeschriebenes Blatt“ anzusehen. Für unsere Abgeordneten muss daher gelten, dass Sie Zeit ihres Lebens alle Ämter, Posten und Mitgliedschaften in Unternehmen, Verbänden, Vereinen usw. offenlegen – und zwar unabhängig von einer möglichen damit verbundenen Zuwendung an sie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Offenlegung muss – im Hinblick auf den Datenschutz – nicht unbedingt gegenüber der großen Öffentlichkeit geschehen. Sie könnte auch in einer Anzeigepflicht beim jeweiligen Parlamentspräsidenten bestehen. Nur nachprüfbar muss das Handeln unserer Volksvertreter sein. Dann ist moralische Entrüstung als Reaktion auf „Vorfälle“ auch nicht mehr notwendig; dann kann nüchtern abgewogen werden: cui bono? – wem nützt es?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und schließlich obliegt es dem Parlament dann selbst, im jeweiligen Einzelfall die notwendigen – und möglicherweise moralisch gebotenen – Konsequenzen zu ziehen. Heute, so fürchte ich, wird es bei der Entrüstung bleiben, aber echte Folgen wird es wieder nicht geben. Schließlich scheidet jeder Politiker ja einmal aus seinem Amt.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.parenthese.de/post/44379614</link><guid>http://www.parenthese.de/post/44379614</guid><pubDate>Wed, 14 Dec 2005 00:00:00 +0100</pubDate><category>Politik</category></item></channel></rss>
